Federung, Dämpfer, Lenkung, Tuning, Entwicklung und Testen
11:00 -
Bringen Sie Innovation und Integration in Ihre Testforschung mit Moog
Erik Kuiper, leitender Anwendungstechniker, Moog, Niederlande
Moogs Erfahrung mit Technologien zur Bewegungskontrolle verhilft Innovationen in der Testforschung im Automobilbereich zum Durchbruch. Moogs Testlösungen basieren auf dem flexiblen Konzept, zu ‘Testen Sie, wie Sie möchten’. Basierend auf der Moog Technologieplattform und der Architektur der Testsoftware können Anwender exakt das benötigte Leistungsniveau auswählen, um ihren gewünschten Testanforderungen gerecht zu werden. Beispiele, die hier behandelt werden, sind Tests zur Fahrzeugdynamik mit Moogs neuester Fahrsimulationstechnologie und Tests von Fahrzeugkomponenten mit Moogs elektrischen oder hydraulischen Simulationsplattformen, einschließlich der Integrated Test Suite Software, die aufgrund ihrer einzigartigen Architektur sowohl einfache als auch äußerst komplexe Tests ermöglicht.
11:30 -
Fahrtraining für Ingenieure: ein entscheidendes Rädchen im Getriebe
Simon Poole, Direktor, Pro2, Großbritannien
Müssen Dynamikingenieure gute Fahrer sein? Und wie kann ihnen dies helfen, bessere Fahrzeuge zu entwickeln? Wie wichtig ist es, eine bestimmte dynamische DNA für eine Automarke aufzubauen, und wie kann dies für neue Ingenieure umgesetzt werden? Das Festlegen eines Standards für Entwicklungsfahrten kann sich sehr schnell lohnen und den Entwicklungsprozess des Fahrzeugs beschleunigen. Neben den offensichtlichen Vorteilen bei der Gesundheit und Sicherheit von ausgebildeten Fahrern kann das Entwickeln eines subjektiven Gefühls für Fahrzeugeigenschaften gelernt werden; für unerfahrene Ingenieure ist es anfangs der einfachste und schnellste Weg, bei der Entwicklung besserer Fahrzeuge mitzuhelfen.
12:00 -
MR semiaktive, Ferderung: Modellbau, Fehlererkennung und Kontrolle
Jorge de Jesús Lozoya-Santos, Forscher, Tecnológico de Monterrey, Mexiko
Der magnetorheologische Stoßdämpfer ist die effizientere Vorrichtung bei semiaktiven Federungen. Neue experimentelle Designs, die sich an bestimmten Straßenverhältnissen orientieren, werden unter fortlaufenden, unterschiedlichen und regelmäßigen Veränderungen geplant und bewertet. Aufgrund der zu Tage getretenen Eigenschaften kann ein Entwurf eines nichtlinearen Modells mit Hilfe von Computern erstellt werden. Das Modell hat die Entwicklung einer Methode zur Zustandsüberwachung (MMMR) für MR Stoßdämpfer und eine modellunabhängige Kontrolleinheit ermöglicht, die beide in CarSim mit einer nichtlinearen, semiaktiven Federung in Matlab bewertet wurden. Eine optimale Erkennung fehlerhafter MR-Dämpfer und die Verbesserung beim Kompromiss zwischen Komfort und Straßenlage sind ein Beitrag dieser neuen Vorgehensweisen.
12:30 -
Kontrolle von Fahrzeugsubsysteme unter Verwendung des Modifikationskonzepts
Prashant J. Narula, Software-Entwicklungsingenieur, Adam Opel AG, Deutschland
Es wird eine Kontrollarchitektur vorgestellt, die auf dem Modifikationskonzept basiert, in der ein zentraler Regler eine bestimmte Betriebsart eines Subsystems auswählt, anstatt direkte physikalische Kontrollsignale zu generieren. Durch die Auswahl der besten Betriebsart für jedes Subsystem bestimmt der Modifikationsalgorithmus die direkte Eingabe des Fahrers (Vorauswahl eines Sport- oder Touringknopfs) und analysiert verfügbare Sensorsignale, um die aktuelle Fahrsituation und den Fahrstil zu ermitteln. Fahrsituation und Fahrstil werden erkannt, indem die Daten der Fahrzeugdynamik klassifiziert werden. Dann wird eine Modifikationstabelle herangezogen, um Fahrzeugsysteme zu verändern, die die Absicht des Fahrers, das Fahrgefühl und die Fahrwerkssicherheit unterstützen.
13:00 -
Dynamiken des Subaru BRZ
Hiroshi Watahiki, stellvertretender Geschäftsführer, Allgemeine Fahrzeugleistung - Integrationsabteilung, Fuji Heavy Industries Ltd, Japan
Herr Ikeda, Manager-Chassis Entwicklungsabteilung, Fuji Heavy Industries Ltd, Japan
Die Präsentation stellt Subarus einmalige Fachkenntnis vor, mit der die unverwechselbare Leistungsfähigkeit des BRZ erreicht wurde, deren Geheimnis im 'Pure Handling Delight' liegt.
13:30 -
Die Verwendung von Fahrsimulatoren, um die Autoentwicklung zu beschleunigen
Mike Phillips, Leiter Motorsport, McLaren Applied Technologies, Großbritannien
McLaren Applied Technologies, Großbritannien
McLaren ist seit vielen Jahren Vorreiter in der Formel 1 bei der Verwendung von Simulationsinstrumenten und Driver in the Loop Simulatoren. In jüngerer Zeit hat McLaren ähnliche Technologien dazu verwendet, die Dynamik seiner aktuellen und zukünftigen Autos für die Straße zu entwickeln. Die Fähigkeit, eine Reihe an Lenk-, Federungs- und Antriebsoptionen zu simulieren, bevor die eigentlichen Prototypen für Tests zur Verfügung stehen, hat einige wesentliche Vorteile gebracht. Diese Präsentation bemüht sich darum, das Potential der Verwendung von hochdynamischen Driver in the Loop Simulationen in der Entwicklung von PKW und die dadurch möglichen Zeit- und Kosteneinsparungen hervorzuheben.
14:00 -
Ausführen von nativen Simulink Modellen in Co-Simulation mit Cruden Software
Maarten van Donselaar, Geschäftsführer, Cruden BV, Niederlande
Cruden verdeutlicht die Vorteile von ePhyse Net, einem revolutionären neuen Paket, mit dem Simulink-Modelle gemeinsam mit Racer Pro ausgeführt werden können. Dies bedeutet, dass Simulatoren von Cruden nicht nur mit Cruden Simulink Vehicle Model (CSVM) oder hausintern entwickelten kundenspezifischen Modellen nahtlos verbunden werden können, sondern auch mit Vi-Grade, IPG CarMaker, veDYNA, CarSim, SIMPACK oder anderen Paketen zur Fahrzeugmodellierung. Mit ePhyse Net können Bibliotheken von Dritten (z.B. Bosch ESP) verwendet werden, da der Code nicht übersetzt werden muss, was wiederum bedeutet, dass Real Time Workshop nicht benötigt wird, was Zeit (keine Modifikation erforderlich) und Geld einspart.
14:30 -
Die Rolle der Hybridsimulation in der Fahrzeugentwicklung
Diego Minen, technischer Direktor, VI-Grade, Deutschland
Offline-Simulationen zum Fahrverhalten sind ein weit verbreitetes Instrument in der Fahrzeugtechnik. Die Genauigkeit der Ergebnisse kann jedoch nur dann nachgewiesen werden, wenn richtige Prototypen gebaut werden: der Einfluss von Testfahrern und Streckeningenieuren auf das Fahrzeugdesign kommt meist zu spät. Mit der Einführung von VI-DriveSim ist es nun möglich, eine neue Bestätigungs-/Verbesserungsstufe während des Entwicklungszeitraums einzurichten, indem das digitale Auto von echten Testfahrern gefahren wird. Dadurch kann das Entwicklungsteam Rückmeldungen der Fahrer bezüglich des Fahrgefühls während der simulierten interaktiven Manövern erhalten, Probleme mit dem Modell erkennen und alle zur Verfügung stehenden zugänglichen Parameter nochmals durchlaufen sowie Eingangssetups für Soft- und Hardware modifizieren.
15:00 -
High Fidelity Übertragungssimulation für Untersuchungen zur Fahrzeugdynamik
Dr. Orang Vahid, Leitender Modellbauingenieur, Maplesoft Europe GmbH, Deutschland
Diese Präsentation stellt eine neue Antriebswellen- Modell-Bibliothek für MapleSim vor, die es dem Antriebstechniker ermöglicht, detaillierte Getriebemodelle zu entwickeln und diese in das vollständige Fahrzeugmodell zu implementieren, um die Auswirkungen verschiedener Strategien zur Gangauswahl einschließlich Schaltzeitpunkten und Drehmomentverlusten auf die Gesamtleistung, den Kraftstoffverbrauch und die Fahrqualität zu analysieren. Dieser Ansatz setzt die fortschrittlichen symbolischen Technologien von Maplesoft wirksam ein, um hocheffiziente Codes zur Implementierung in Echtzeit zu entwickeln. Außerdem behandelt die Präsentation Ergebnisse eines vor kurzem durchgeführten Hardware in the Loop Projekts, das ein detailliertes Antriebsmodell in ein vollständiges Fahrzeugmodell von VI-Grade integriert.
15:30 -
Virtuelle Optimierung der Fahrwerkskinematik und Übereinstimmung mit dSPACE ASM
Tino Schulze, Produktmanager, dSPACE GmbH, Deutschland
Fahrdynamikmodelle sind ein Industriestandard, speziell im Bereich von ECU-Tests. Die Verwendung solcher Modelle zum Test der Kinematik und der Einhaltung von Konfigurierungen ist ein relativ neues Anwendungsgebiet. Die neue Werkzeugkette Automotive Simulation Models (ASM) von dSPACE liefert die automatische Berechnung kinematischer Vergleichstabellen aus geometrischen Parametern. Über diesen vorverarbeitenden Schritt hinaus werden Übereinstimmungsparameter unter Verwendung von Optimierungsalgorithmen berechnet, um Zielvorgaben in der Fahrzeugdynamik wie etwa die Querbeschleunigung zu erreichen. Dies gibt Ingenieuren für Fahrzeugdynamik die Möglichkeit, die richtigen Buchsenspezifikationen praktisch vor den abschließenden Tests mit dem echten Fahrzeug abzuschätzen.